Dear Diary... Counter

Main

About Me

Categories
Viel zu erzählen

Ich weiß, ich hab mich viel zu lange nicht gemeldet, aber jetzt bin ich wieder hier und hab viel zu erzählen.
Meine Schwester ist nun schon fast im 6. Monat, ihr Bauch wächst und wächst und meine Mutter strickt ihr schon Kleidung fürs Baby. Es ist irgendwie faszinierend, wie so ein Leben entsteht...ich hab schon zwei Ultraschalle gesehen, es war wirklich toll. Wenigstens weiß ich dieses Jahr, was ich meiner Schwester zu Weihnachten schenken kann, sie kann wirklich alles fürs Baby gebrauchen.
Morgen fahr ich auf die Uni Wien, um endlich zu inskripieren. Sprachwissenschaften, ich bin schon total aufgeregt, lese Bücher darüber und recherchiere nach, damit ich ja nicht hinterherhinke. Es ist irgendwie erschreckend...gerade eben war ich noch Schülerin und jetzt bin ich fast Studentin und muss auf eigenen Beinen stehen.
Wo wir schon dabei sind: ich kann vielleicht bald im Leopold Museum arbeiten, geringfügig neben dem Studium. Ich muss zu Hause nichts mitzahlen, aber Gewand etc. muss ich mir selbst kaufen, da ist ein Job wirklich von Vorteil. Vor allem, da ich bald eine eigene Wohnung haben möchte.
Am Samstag in einer Woche fahr ich mit meinen Eltern nach Italien, um endlich meine Maturareise nachzuholen. Ich freue mich schon total, aber ich hab ein bisschen Angst, dass ich nicht alle meine Bücher in meinem Koffer unterbringe. Es ist irgendwie interessant...obwohl ich Sprachwissenschaften studiere, hab ich soviele andere Interessen, dass ich kaum Zeit habe, die alle abzudecken. Ich versuche nunmal, viel zu lesen und mich so zu informieren, aber irgendetwas fehlt trotzdem...
Apropos fehlen: mir fehlt die Schule total. Ich weiß nicht wieso, noch vor drei Monaten hätte ich nie gedacht, dass ich das mal sagen werde, aber es fehlt mir, in die Schule zu gehen, zu lernen, Hausaufgaben zu machen, über die Lehrer zu lästern, mit Freunde zu reden, Briefchen zu schreiben...vielleicht fehlt mir diese Beständigkeit im Leben, dieses ewig Gleiche in der Schule. Oder ich hab auch nur Angst davor, diesen neuen Lebensabschnitt anzufangen und erwachsen zu werden. Es ist schwer, dieses Gefühl zu beschreiben.
Ich hab auch endlich wieder meine Liebe zu Fotos entdeckt, und verbringe jeden Abend mindestens eine halbe Stunde damit, Fotos vom ewig anderen Himmel hier zu schießen. Ich weiß, es ist unsinnig, in einer Großstadt Sonnenuntergänge und Nachtszenarien zu fotographieren, aber diese Bilder gefallen mir wirklich. Ich habe hier zwei Bilder die ich an zwei verschiedenen Abenden geschossen habe...sie sind aber sehr groß, deshalb verlinke ich sie:
1
2
Das sind beides Bilder, die ich von meinem Fenster aus geschossen habe...irgendwie ist es faszinierend, dass man selbst in einer Großstadt derartige Sonnenuntergänge sehen kann.

Okay, das wars von mir...ich werde jetzt sicher wieder öfter schreiben, versprochen

30.8.07 00:01






Gratis bloggen bei
myblog.de