Dear Diary... Counter

Main

About Me

Categories
Prosit Neujahr

Ich wünsche euch allen ein frohes neues jahr!! Und halt auch viel Glück, Gesundheit und viele erfüllte Wünsche (wünsch ich mir selbst auch +an Jan denk+ :X) usw.








1.1.08 00:29


Vorsätze für 2008

Ich weiß, es kommt sehr, sehr spät, aber ich habe tatsächlich ein paar Vorsätze fürs neue Jahr:

- mehr lernen (den ganzen Tag nichts tun und bis in die Nacht Ärzte hören ist kein guter Anfang)
- Jobs annehmen wie Tiersitting und Nachhilfe (schon zwei Anfragen <3)
- Griechisch lernen
- Irisch lernen (optional)
- Singeldasein beenden
- Zimmer auf -, um - und schönräumen
- Gitarrespielen lernen (wozu steht die bei mir rum?)
- Viel lesen (Liste siehe Beitrag vom 26.12.2007)
- mehr Geld für sinnvolle Dinge wie Bücher und CDs ausgeben, statt für seltsames Kosmetik-Zeugs, dass ich sowieso nie verwende
- endlch lernen, wie man eine Straßenkarte liest

So. Und jetzt geh ich mir OK ansehen. Harr <3
5.1.08 23:03


Noch eine Ergänzung

Das da ist OK. Und ich find das Video einfach nur absolut toll <3

Und wieder einmal ist es ein Fall für: "Ich hasse youtube-Kommentare" All diese doofen Leute, die sich aufregen, dass er da Gitarren zertrümmert. HALLO?? Schon mal daran gedacht, dass Farin Urlaub (Farin Urlaub, bitteschön!!), niemals spielbare und funktionierende Gitarren zerstören würde? Die Gitarren sind vom Spermüll und vom Flohmarkt, sie sind UNSPIELBAR. Er hat sie nur auf neu getrimmt und ihnen neue Aufkleber aufgeklebt, damit sie teuer aussehen.

Also wirklich.

Aber das Lied ist wirklich genial, und das Video dazu noch besser (wenn das überhaupt geht <3)

Absolut nichts ist in Ordnung
Absolut nichts ist OK
Verkneif dir jegliches Mitleid
Und spar dir jedes Klischée
Ja, es geht mir beschissen
Ja, es ist wegen dir
Doch davon willst du nichts wissen
Sonst wärst du sicherlich hier
Bei mir

Ich hasse dich...


Und so weiter ^_^ Vielleicht tipp ich mal den ganzen Text ab...aber jetzt bin ich irgendwie wirr im Kopf...
5.1.08 23:18


Schlaflosigkeit

Ich kann nicht schlafen. Psychologen würden sagen, dass ich unter Schlaflosigkeit leide. Haha, was für eine Überraschung.
Meine Vorsätze dieses Jahr waren sehr toll...den wichtigsten hab ich vergessen.

Mit meiner Vergangenheit abschließen.

Es bereitet mir schlaflose Nächte. Ich hab doch keinen Grund, mich schlecht zu fühlen. Anderen Menschen geht es viel schlechter. Und doch...ich komme nicht zur Ruhe. Es lässt mich nicht schlafen. Es zerfrisst mich innerlich.

Abschließen...schließ einfach ab. Schlüssel weg und aus.

Ich hatte alles verdrängt. All die Wut, die Angst, die Traurigkeit, die Gefühle, die ich so sehr hasse. Ich hatte nicht mehr daran gedacht. Ich hatte es in eine kleine Kiste gesperrt und die in den Keller gebracht. Denke nicht dran. Es ist es nicht wert. Führ dich nicht wie ein oller Emo auf. Dir geht es gut, es ist vergangen.

Vergangenheit. Abschließen. Und dann?

Ich muss es verarbeiten, damit abschließen. Ich muss damit leben, nicht ohne. Ich kann es nicht verdrängen.

Absolut nichts ist okay.

Mit diesem Lied fing es an. Damit und mit der Rückkehr zu meiner früheren Kindheit. Es kamen immer mehr Lieder dazu. Lieder, die mir aus der Seele sprechen. Lieder, die genau wissen, wie es mir geht. Sie haben die alten, entzündeten Wunden aufgerissen, damit der Schmutz rauskommen kann. Und das tut er nun – der Schmutz muss raus. Es muss erzählt werden.

Es gibt kein zurück.

Die nächsten Beiträge werden die emotionalsten und ehrlichsten in diesem Blog sein. Ich weiß nicht, wann sie kommen. Vielleicht drei an einem Tag, vielleicht einer pro Monat. Wenn ich die Worte finde, schreibe ich sie.

Wartet nicht auf andere Beiträge. Sie werden nicht kommen, bis es vorbei ist, bis es erzählt ist.

Den letzten Beitrag erkennt ihr daran, dass er mehr oder weniger lustig sein wird – für Außenstehende. Weil ich darin mit einem Lebensabschnitt abrechnen werde, für den ich mich schäme. Und das kann ich nur mit Humor zeigen. Und dieser Humor wird ehrlich sein, denn dann habe ich endlich abgerechnet und abgeschlossen. Und die Kiste nicht in den Keller gesperrt. Sondern in mein Herz. Um damit weiterzuleben.
8.1.08 05:07


Vol. 1: Ich hasse dich

Absolut nichts ist in Ordnung
Absolut nichts ist ok


Du hast dich nie um mich gekümmert. Du hast mich mit Geschenken vollgestopft wie ein Mastschwein, Geschenke, die nun bei mir rumliegen, weil sie mir unwichtig sind. Du hast dir mein Vertrauen nicht verdient, du hast es dir erkauft. Und ich war blind gewesen, blind dafür, dass ich dir egal bin.

Verkneif dir jegliches Mitleid
Und spar dir jedes Klischee


Ich habe dir Sachen anvertraut, die ich vielen nicht erzählt habe. Jetzt tut es mir leid, dass ich sie gerade dir anvertraut habe. Geld bedeutet nicht gleich Vertrauen, verstehst du das etwa nicht? Ich war jung, ich war naiv, du warst mir wichtiger als viele Menschen auf dieser Welt. Ich erkenne erst jetzt, wie unwichtig du bist.

Ja es geht mir beschissen
Ja es ist wegen dir
Doch davon willst du nichts wissen
Sonst wärst du sicherlich hier bei mir


Und jetzt hast du mich verstoßen. Wegen einem verdammten Streit, mit dem ich nichts zu tun hatte. Hast mich mit nichts in der Welt zurückgelassen, mich einfach aus deinem Leben gestrichen. Weißt du noch, was du in mein Taufbuch geschrieben hast? „Ich werde immer für dich da sein.“ Schönes Versprechen, wenn man es doch nicht hält.

Ich hasse dich
Ich hasse dich
Ich hasse dich
Ich hasse dich
Ich hasse dich


Glaubst du etwa, ich weiß nicht, was du getan hast? Du hast ihm immer noch Alkohol gekauft, obwohl die Ärzte es streng verboten haben. Obwohl er leberkrank war. Du hast ihm seine Henkersmahlzeit langsam eingeflößt. Jetzt verlangst du Mitleid. Weil er nicht mehr ist. Es ist doch deine Schuld.

Absolut nichts ist mehr heilig
Absolut nichts steht noch fest
Ich hätte niemals erwartet
Dass du mich einfach verlässt


Sie haben mir gesagt, dass du Zeit brauchst. Du wolltest, dass alle dich verstehen, dass du jetzt Witwe bist und deshalb Anrecht auf jahrelange Trauer hast. Du hast dich nie mehr bei mir gemeldet. Wenn ich mal angerufen hab, sind wir einkaufen gegangen, du hast fast 100 Euro ausgegeben, damit du deine Ruhe vor mir hast. Vor deinem Patenkind.

Ich hasse meine Gefühle
Und meine Hilflosigkeit


Weißt du, wie es für mich war? Als ich ihn in der Reha besucht hab, und er so fröhlich, und doch ungesund gewirkt hat? Natürlich weißt du nicht, wie es war. Es hat dich nie interessiert. Neben deinem Schmerz ist alles andere ins Unscheinbare verblasst. Weißt du, wie hilflos ich mich gefühlt hab, als Mama mir gesagt, dass er immer noch Alkohol trinkt? Weißt du, wie ich mich gefühlt habe, als der Anruf kam? Natürlich, auch das weißt du nicht, weil es nicht interessant ist. Nur du bist interessant.

Aber ich bin mir ganz sicher
Das geht vorbei mit der Zeit


Es geht mir schon besser. Doch verzeihen kann ich dir nicht. Ich kann es einfach nicht. Damit musst du nun allein leben. Du hast doch so viele tolle Freunde, mit deren Kindern du etwas unternimmst. Erzähl ihnen doch mal, was du deiner Familie angetan hast.

(Am Morgen geht die Sonne auf)
Und ich hasse dich
(Die Welt nimmt weiter ihren Lauf)
Und ich hasse dich
(Menschen gehen von A nach B)
Und ich hasse dich
(Im Winter fällt ein bisschen Schnee)


Ich lebe weiter, mit meinem Hass. Ich kann ihn nicht vergessen und will es auch nicht. Wenn ich dich jemals treffen würde, würdest du mit mir reden? Vermutlich. Und weißt du, was ich tun würde? Ich würde ohne ein Wort weitergehen. Oder ich würde dir meinen Hass ins Gesicht schleudern. Das kommt ganz auf meine Laune an.

Manchmal wünscht ich mir ich wäre tot
Keine Gefühle kein Problem


In der Nacht wollte ich nicht mehr. Ich wollte weg, einfach nicht mehr da sein, meinem jämmerlichen Leben ein Ende setzen. Ich hatte damals genug Probleme, da kam mir dieser Grund gerade gelegen.

Das klingt nach 'nem verlockenden Angebot
Aber ich werds überleben und mit Glück
Bleibt nur eine Narbe zurück


Weißt du, was mich abgehalten hat? Nichts, was du gesagt hast. Nein, die Tatsache, dass meine Familie, zu der du nicht mehr gehörst, um mich weinen würde. Und die Tatsache, dass er das nicht gewollt hätte. Und du heuchelst nun Depressionen. Lebst von Notstand, weil du zu faul bist, um zu arbeiten. Mach nur weiter so. Das Leben geht weiter. Aber ohne dich.
8.1.08 15:04


 [eine Seite weiter]



Gratis bloggen bei
myblog.de