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Schlaflosigkeit

Ich kann nicht schlafen. Psychologen würden sagen, dass ich unter Schlaflosigkeit leide. Haha, was für eine Überraschung.
Meine Vorsätze dieses Jahr waren sehr toll...den wichtigsten hab ich vergessen.

Mit meiner Vergangenheit abschließen.

Es bereitet mir schlaflose Nächte. Ich hab doch keinen Grund, mich schlecht zu fühlen. Anderen Menschen geht es viel schlechter. Und doch...ich komme nicht zur Ruhe. Es lässt mich nicht schlafen. Es zerfrisst mich innerlich.

Abschließen...schließ einfach ab. Schlüssel weg und aus.

Ich hatte alles verdrängt. All die Wut, die Angst, die Traurigkeit, die Gefühle, die ich so sehr hasse. Ich hatte nicht mehr daran gedacht. Ich hatte es in eine kleine Kiste gesperrt und die in den Keller gebracht. Denke nicht dran. Es ist es nicht wert. Führ dich nicht wie ein oller Emo auf. Dir geht es gut, es ist vergangen.

Vergangenheit. Abschließen. Und dann?

Ich muss es verarbeiten, damit abschließen. Ich muss damit leben, nicht ohne. Ich kann es nicht verdrängen.

Absolut nichts ist okay.

Mit diesem Lied fing es an. Damit und mit der Rückkehr zu meiner früheren Kindheit. Es kamen immer mehr Lieder dazu. Lieder, die mir aus der Seele sprechen. Lieder, die genau wissen, wie es mir geht. Sie haben die alten, entzündeten Wunden aufgerissen, damit der Schmutz rauskommen kann. Und das tut er nun – der Schmutz muss raus. Es muss erzählt werden.

Es gibt kein zurück.

Die nächsten Beiträge werden die emotionalsten und ehrlichsten in diesem Blog sein. Ich weiß nicht, wann sie kommen. Vielleicht drei an einem Tag, vielleicht einer pro Monat. Wenn ich die Worte finde, schreibe ich sie.

Wartet nicht auf andere Beiträge. Sie werden nicht kommen, bis es vorbei ist, bis es erzählt ist.

Den letzten Beitrag erkennt ihr daran, dass er mehr oder weniger lustig sein wird – für Außenstehende. Weil ich darin mit einem Lebensabschnitt abrechnen werde, für den ich mich schäme. Und das kann ich nur mit Humor zeigen. Und dieser Humor wird ehrlich sein, denn dann habe ich endlich abgerechnet und abgeschlossen. Und die Kiste nicht in den Keller gesperrt. Sondern in mein Herz. Um damit weiterzuleben.
8.1.08 05:07
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Vinterlig / Website (8.1.08 12:13)
Du führst dich nicht wie ein oller Emo auf nur weil es dir mal schlecht geht.
Gut aber, das du reden willst bzw. es auch tust. Ich weiß selber das es nichts bringt etwas für sich zu behalten, es zu verdrängen, weil früher oder später holt ein alles wieder ein. Mann muss reden. Reden und wieder reden bis man damit leben kann, wie du gesagt hast. Ich glaube, wenn man das nicht macht [also nicht reden] ich glaube dann firsst es einen auf. Also schreib es dir einfach von der Seele. (:


Pim / Website (8.1.08 15:57)
Weil beim Schreiben der Stein in der Brust ein Wenig kleiner wird.
Wie schwere, schwarze Tinte die vom Herz auf Papier fließt.


Galinor / Website (9.1.08 20:14)
Pim und Vinterlig haben recht, deine Entscheidung ist eine gute und eine befreiende, bleib stark und steh zu dir!

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