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Gassennamen

Wenn ich zum Unicampus geh, gibt’s da so einige Gassen: Spitalgasse, Kinderspitalgasse, Lazarettgasse…
Woher kommt das? Wieso gibt es genau in der Gegend so viele Gassennamen, die etwas mit Krankenhäusern zu tun haben? Ich kenne dort nur ein Krankenhaus, und zwar das St. Anna Kinderspital (total süß von außen, aber ich find’s deprimierend, weil die dort auf kleine Krebspatienten spezialisiert sind, und wenn da kleine Kinder fröhlich schwafelnd zusammen mit ihren Eltern vor einem gehen und schließlich in das Spital reingehen, gibt einem das einen Stich…Kinder sind am unschuldigsten überhaupt, sie verdienen so etwas nicht.), sonst kein einziges. Na ja, es ist die Innenstadt, vielleicht gab es früher, als Wien noch winzig war, dort Lazarette und Spitäler während diversen Kriegen (diversen Kriegen? Stimmt das so?), oder so.
Sehr makaber find ich die Tatsache, dass eine Gasse dort in der Nähe Sensengasse heißt…
24.4.08 23:54


Seltsame Begegnungen mit der anderen Art

Heute war wohl Ausgang für die Perverslinge Wiens. Zuerst ging ich durch die U-Bahn-Station Landstraße Wien Mitte, wo ein Kerl mit Hund stand. Der sagte zu mir: „Ham Sie vielleicht ein Passfoto für mich?“
Was der mit einem Passfoto von mir wollte, will ich lieber gar nicht erst wissen.

Und dann im Bus. Dazu zitiere ich einfach mal einen Log aus qip, weil ich das nicht noch einmal erzählen will:

Ophelia (15:14:38 17/04/2008)
heute hat sich im Bus so ein ekliger Kerl neben mich gesetzt ;_____;
Ophelia (15:14:58 17/04/2008)
der war ~65 Jahre alt
Ophelia (15:15:24 17/04/2008)
und hat total gestunken, nach ner Mischung von Schweiß, Alkohol, selten gewaschenen Klamotten und Mundgeruch
Ophelia (15:15:44 17/04/2008)
und der halbe Bus war leer, aber er setzt sich genau zu mir >_<
Ophelia (15:15:57 17/04/2008)
und dann hat der so komische Geräusche von sich gegeben oO
Ophelia (15:16:24 17/04/2008)
so...schmachtende Kehllaute o_o die Männer eigentlich nur in bestimmen Situationen von sich geben, denk ich mal +dezent hüstel+
Ophelia (15:16:51 17/04/2008)
das war soooo ekelerregend T_T

Dass ich nicht auf den Drückknopf, wo der gedrückt hat, gedrückt hab, versteht sich hoffentlich von selbst. Ich will nicht wissen, wo der vorher seine Hände hatte. Zuhause hab ich dann gleich mal geduscht.

Außerdem glaube ich, dass alle Darsteller von Jesus in US-amerikanischen Bibelshows heute einen Trip nach Wien gemacht haben. Jedenfalls hab ich eine Menge Typen gesehn, die wirklich so ausgesehn haben.

Komischer Tag.
17.4.08 22:48


Bus/Bahnfahrer sind Sadisten

Die leise Erkenntnis dämmert mir schön langsam tatsächlich.

Zum Beispiel letzten Montag. Ich steh an der Kreuzung Spitalgasse/Währingerstraße und seh aus der anderen Richtung von der Spitalgasse die Straßenbahn kommen und langsam in die Währingerstraße einbiegen. Ich lauf los, um sie ja noch zu erwischen (Anmerkung: dreiviertel acht abends, Tasche voller Skripten und dicken Ordner in der Hand, EISIGST kalt) und denk mir, dass sich das eh noch ausgeht. Renn also über die Straße zur Straßenbahn hin (die Station ist da nämlich mitten auf der Straße) und will drücken, damit die Tür aufgeht. In exakt diesem Moment sperrt dieser Mistkerl von Straßenbahnfahrer die Tür, aber fährt er weg? Nein! Er bleibt noch locker eine halbe Minute in der Station stehen, aber reinlassen hat er mich nicht mehr.

Und heute. Ich hab Glück und erwisch meinen Bus rechtzeitig, und der fährt halt die Landstraße entlang. An der Station Weyrgasse will eine alte Frau einsteigen (die echt nicht mehr gehen konnte und deshalb erst da war, als die Bustür schon zu war), aber der Busfahrer sperrt wieder in genau dem Moment die Tür, fährt ganz kurz an, bleibt wieder stehen als wollte er sie doch noch reinlassen, aber lässt sie nicht mehr rein. Und dann an der Station Rochusgasse kommt so ein Typ zum Bus gelaufen, in dem Moment als die Tür zugeht drückt er noch (und da sollte normalerweise die Tür immer aufgehen!), aber die Tür bleibt zu. Boah, der Busfahrer war so ein Schwein, ich könnte mir vorstellen dass das der gleiche Kerl ist wie der, der letzten Montag der Straßenbahnfahrer war.
15.4.08 12:08


U-Bahnen

Ich liebe die U-Bahn. Und ich hasse sie. Demnach eine Hassliebe. Aber mein Hass überwältigt mich manchmal. Dann kann ich sie nicht mehr lieben. Die U-Bahn in Wien. 5 Linien. U1, U2, U3, U4 und U6. Fragt mich nicht, warum es keine U5 gibt. Ich hab nicht den blassesten Schimmer. Wahrscheinlich weiß es sowieso niemand.
Nya. Die U-Bahn ist nützlich. Man kommt auf dem schnellsten Weg von A nach B, weil sie unter der Erde fährt. Jedenfalls fast immer. Manchmal hat die U-Bahn auch Störungen. So wie heute. Das ist nicht so schön.
Es gibt verschiedene Störfaktoren in der U-Bahn. Zum einen der Geruch. Es gibt verschiedene Arten von Gestank in der U-Bahn, die sich zu einer Mixtur verschlingen, die schon kaum zu ertragen ist. Da gäbe es Schweißgeruch von Leuten, die anscheinend noch nie geduscht haben und noch nie ein Deo gekauft haben. Manche dieser Leute verwenden, um das Ganze zu übertünchen, Massen an Parfum, was insgesamt dann schrecklich riecht. Dazu noch Leute, die übertrieben Parfum verwenden, ohne dass sie stinken, der übliche abgestandene Gestank der U-Bahn und diverse Exkremente/verfaulte Essenreste/whatever in der Ecke, und voilá! Fertig ist der U-Bahngeruch. Dadurch sackt die Qualität in der U-Bahn schon sehr herab.
Als Nächstes gäbe es die U-Bahnsitze. An manchen klebt Kaugummi, sodass man sich echt nicht hinsetzen will. Und manche haben so dunkle Flecken. Bzw. alle. Ich möchte lieber gar nicht erst wissen, was für Flüssigkeiten da schon eingetrocknet sind.
Und die U-Bahngriffe. Wer das alles schon angegriffen hat, bzw. was derjenige schon vorher angegriffen hat, will ich auch nicht wissen. Heute zB war der U-Bahngriff total schleimig. Ich will echt nicht wissen, warum. Manchmal seh ich Kinder, die die Griffe abschlecken. Prost Mahlzeit.
Und zu guter Letzt: die Fahrgäste. Es gibt sehr nette, angenehme Fahrgäste. Sie setzen sich hin, haben ihre Tasche auf dem Schoß, schauen aus dem Fenster oder lesen ein Buch und glotzen andere Fahrgäste nicht an. Sie hören nicht oder in kaum hörbarer Lautstärke Musik mit Kopfhörern, damit die anderen Fahrgäste sich nicht gestört fühlen. Und sie bieten alten Leuten ihre Plätze an. Zu dem Typ gehöre ich. Okay, ich stehe nicht immer für andere auf. Wenn mich ein altes Weib anmeckert, dass ich gefälligst aufstehen muss, dann bleib ich erst recht sitzen. Oder wenn meine Tasche total schwer ist. Oder wenn ich Blasen an den Füßen hab weil ich – wie heute – eine ganze Stunde auf der Suche nach einem bestimmten Buchladen durch Wien gelaufen bin (natürlich ohne Erfolg). Aber für eine schwangere Frau, oder ein altes Muttchen das sich traurig nach einem Platz umsieht, oder für eine Person mit einem Baby/Kleinkind oder für ein Kind mit extraschwerer Schultasche steh ich meistens auf. Da bin ich leider eine der wenigen. Für meine Schwester (im 7. Monat schwanger, das sieht sogar wer mit Sehschwäche) zB steht niemand auf.
Andere Fahrgäste sind leider auch sehr rücksichtslos. Zum Beispiel Leute mit Handys die Musik spielen können – natürlich ohne Kopfhörer, damit auch die Leute am anderen Ende des Zuges in den Genuss kommen. Oder die Personen die zwar mit Kopfhörern Musik hören, aber in derartiger Lautstärke, dass der armen Sau neben besagter Person die Ohren wackeln. Oder pädophile alte Säcke die arme unschuldige Schulmädchen mit blonden Ringellöckchen anglotzen. Oder junge Damen die mit ihren Freundinnen telefonieren – und sogar Personen 50 Meter weit weg wissen, was Karl denn nun zu Fritz gesagt hat, und warum Susanne so unglaublich sauer ist.
Wie gesagt: U-Bahnen sind vielfältig. Man kann sie hassen, und man kann sie lieben. Ich mache beides. Manchmal mehr, manchmal weniger. Aber nützlich sind sie schon, die Silberpfeile…
10.10.07 18:00






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